Die 17-jährige Bella Swan zieht aus dem warmen Phoenix zu ihrem Vater Charlie ins verregnete Forks, damit ihre Mutter mehr Zeit für sich und ihren neuen Ehemann Phil hat. In Forks findet Bella schnell neue Freunde, sehr zu ihrer Verlegenheit auch einige Jungen, die schon bald um ihre Aufmerksamkeit wetteifern.
Doch besonders fällt ihr der geheimnisvolle und hübsche Edward Cullen auf, der ihr zunächst völlig aus dem Weg geht, allerdings bei ihrem nächsten Treffen freundlich mit ihr redet. Auch seine Adoptivgeschwister Alice, Emmett, Jasper und Rosalie gehen ihr aus dem Weg. Bei einem Autounfall wird Bella nur durch Edwards erstaunlich schnelle Reaktionsfähigkeit und Kraft gerettet. Stutzig geworden, fordert sie eine Erklärung von ihm, er weicht ihrer Frage jedoch aus und überlässt es ihr, die Antwort zu finden.
Bald darauf findet sie heraus, das Edward und auch seine Eltern und Geschwister Vampire sind. Allerdings ernähren sie sich nicht von Menschenblut, sondern bevorzugen Tierblut. Bella und Edward verlieben sich ineinander und verbringen häufig Zeit miteinander. Schließlich stellt Edward Bella seine Familie vor. Alice, Jasper, Emmett, Carlisle und Esme nehmen Bella freundlich auf.
Im Laufe der Geschichte bekommen Bella und Edward sowie der Rest der Cullens Probleme mit drei Vampiren namens Victoria, James und Laurent. Sie trinken, anders als die Cullens, Menschenblut. Einer von ihnen, James, wittert Bella und beginnt, sie zu jagen. Edward sieht, dass er ein Tracker ist, ein Menschenjäger, die erst von ihrer Beute ablassen, wenn das Opfer tot ist…
Es folgt eine wilde Flucht quer durch das Land und ein dramatisches Finale, von dem ich nicht zuviel verraten möchte. Doch die beiden Hauptpersonen Bella und Edward bestehen dieses Abenteuer unbeschadet und sind noch immer sehr verliebt, trotz Warnungen eines Indianers an Bella wegen der Vampirnatur von Edward…
Wie es weitergeht mit Bella und Edward, erfahren wir im zweiten Teil, “Biss zur Mittagsstunde”.
Hier eine kleine Leseprobe aus “Biss zum Morgengrauen”:
Ich hatte mir nie viele Gedanken darüber gemacht, wie ich sterben würde, obwohl ich in den vergangenen Monaten allen Grund dazu gehabt hätte. Und wenn, wäre meine Vorstellung ohnehin eine andere gewesen.
Mein Blick war auf die dunklen Augen des Jägers geheftet, der am anderen ende des langgezogenen Raumes stand und mich freundlich betrachtete. Ich atmete nicht.
Es war ganz sicher eine gute Art zu sterben - an Stelle eines anderen, eines geliebten Menschen. Es war sogar edel. Das musste etwas wert sein.
Wäre ich nicht nach Forks gegangen, würde ich jetzt nicht dem Tod ins Auge blicken, das stand fest. Doch trotz meiner Angst konnte ich mich nicht dazu bringen, die Entscheidung zu bereuen. Wenn einem das Leben einen Traum beschert, der jede Erwartung soweit übersteigt wie dieser, dann ist es sinnlos zu trauern, wenn er zu Ende geht.
Der Jäger lächelte und kam ohne Eile auf mich zu, um mich zu töten.
Fazit: Ein tolles Buch, nicht nur für jugendliche Leserinnen. Eine wunderbare Liebesgeschichte und trotzdem sehr spannend und aufregend. Freue mich schon darauf den zweiten Teil zu lesen.
Der erste Teil läuft seit kurzem als Film im Kino, unter dem Titel “Twilight - Biss zum Morgengrauen”.

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