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Weiter geht’s mit Teil 2 der Highlander-Saga um Jamie und Claire. Das Besondere: Er spielt in der Gegenwart und in der Vergangenheit! Und das genauso spannend und mit Liebe zum Detail erzählt wie Teil 1.

In der Gegenwart:

Claires Mann Frank ist vor kurzem gestorben und sie hat eine 20 jährige Tochter namens Brianna . Auf einer Reise nach Schottland erzählt sie am Grab von Jamie Brianna die Wahrheit über ihre Herkunft . Da sie mehr erfahren will, fängt Claire an zu erzählen und setzt dabei an dem Punkt ein, an dem der erste Teil aufgehört hat.

In der Vergangenheit:

Auf der Flucht vor den Engländern haben sich Claire und Jamie in Frankreich niedergelassen und Jamie arbeitet als Weinhändler für einen Cousin . Sie gehen in der Highsociety von Paris ein und aus. Diese Kontakte nutzen sie für sich aus, denn sie haben es sich zum Ziel gesetzt, die vernichtende Schlacht der Engländer gegen die Schotten bei Culloden zu verhindern. So geraten sie zwischen die Fronten , denn bald werden sie von beiden Seiten als Verräter behandelt. Schaffen sie es die Vergangenheit zu ändern , dank des Wissens von Claire? Können sie ihre Liebe trotz allem bewahren und verteidigen ? Wie schafft es Claire zurück in ihre Gegenwart?

Fragen über Fragen…

Fazit: Auch der zweite Teil der Highlander-Saga ist absolut fantastisch und nur zu empfehlen. Es wird nie langweilig und man möchte das Buch am liebsten nicht mehr aus der Hand legen. Und ja, man möchte Jamie Fraser noch immer auf der Stelle heiraten .

Weiter geht es bald mit dem dritten Teil der Highlander-Saga…

Hier noch eine kleine Leseprobe für euch:

Wie immer bei feuchtem Wetter klemmte die Haustür, und als Roger sie endlich quietschend aufgestemmt hatte, sah er sich einer Dame gegenüber.
“Ja bitte? Was gibt’s?”
Sie war mittelgroß und ausgesprochen hübsch. Ihr zartgliedriger Körper war in weißes Leinen gekleidet, und auf ihrem Kopf prangte eine Mähne braunen, lockigen Haars, das sie halbwegs zu einem Knoten gebändigt hatte. Doch am auffälligsten waren ihre strahlenden Augen in der Farbe reifen Sherrys.
Sie ließ den Blick von seinen Turnschuhen, Größe fünfundvierzig, zu dem Gesicht hinaufwandern, das sich etwa dreißig Zentimeter über dem ihren befand. “Ich wollte eigentlich nicht unbedingt mit einem Gemeinplatz anfangen”, sagte sie. “Trotzdem: Du bist aber groß geworden, Roger!”
Roger merkte, daß er rot wurde. Die Frau lachte und streckte ihm die Hand entgegen. “Sie sind doch Roger, nicht wahr? Ich bin Claire Randall, eine alte Freundin des Reverend. Als ich Sie das letzte Mal gesehen habe, waren Sie fünf Jahre alt.”
“Sie sind eine Freundin meines Vaters? Dann wissen Sie wohl schon…”
Das Lächeln wich einem Ausdruck des Bedauerns.
“Ja. Ich war furchtbar traurig, als ich es hörte. Das Herz, nicht wahr?”
“Genau, und ganz plötzlich. Ich bin gerade aus Oxford gekommen, um das hier zu bewältigen.” Die Handbewegung, die er dabei machte, konnte sich ebenso auf den Tod des Reverend wie auf das Haus mit all seinem Inhalt beziehen.
“Wenn ich die Bibliothek Ihres Vaters noch recht in Erinnerung habe, dürfte allein das Durchsehen der Bücher bis Weihnachten dauern”, stellte Claire fest.
“Dann sollten wir ihn auch nicht weiter stören”, ertönte eine sanfte Stimme mit deutlich amerikanischem Akzent.
“Oh, das habe ich ja ganz vergessen!” rief Claire aus und wandte sich zu der jungen Frau um, die etwas im Hintergrund stand. “Roger Wakefield - meine Tochter Brianna.”
Brianna Randall trat mit einem schüchternen Lächeln auf ihn zu. Gedankenverloren starrte Roger sie an, bevor er sich auf den guten Ton besann. Er tat einen Schritt zurück und riß die Tür auf. Unvermittelt fragte er sich, wann er zuletzt das Hemd gewechselt hatte.
“Aber ich bitte Sie!” rief er herzlich. “Ich wollte ohnehin gerade eine Pause machen. Kommen Sie doch herein!”
Als Roger die beiden Frauen über den Flur in das Studierzimmer des Reverend führte, fiel ihm auf, daß Claires Tochter nicht nur angenehm anzusehen, sondern auch größer war als alle jungen Mädchen, die er bisher näher kennengelernt hatte. Sie mußte gut einsachtzig messen. Unwillkürlich richtete er sich zu seiner vollen Größe von einsneunzig auf. Erst im letzten Moment duckte er sich, um nicht mit dem Kopf an den Türrahmen zu stoßen, als er nach den beiden Damen das Studierzimmer betrat.

Dieser Artikel wurde geschrieben von Nena

Dieser Eintrag wurde erstellt am Freitag, 20. Februar 2009 ist abgelegt unter "Allgemein, Fantasy, Frauen, Historisch, Liebe, Roman".
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