Diese wundervolle Geschichte höre ich derzeit jeden Abend zur Schlafenszeit allerdings als Hörbuch. Mein zehnjähriger Sohn der normalerweise sehr viel liest hat sich bei stöbern in der Buchhandlung für die Hörbuchvariante entschieden. “Doktor Proktors Pupspulver” entspringt Jo Nesbøs Feder der eigentlich hierzulande als Krimiautor bekannt ist. Das bei Doktor Proktors Pupspulver ein Krimischriftsteller am Werk war merkt man aber trotzdem. Spannung pur!
Neben ganz viel Spannung wartet aber auch jede Menge Witz, Phantasie und Slapstick auf den jungen Leser. Jo Nesbø erzählt mit sehr viel Wortwitz die Geschichte von Doktor Proktor der eigentlich ein genialer Erfinder ist. Er erfindet ein “Pupspulver” das selbst die NASA interessieren könnte. Das “Pupsonautenpulver” würde sich nämlich ausgezeichnet als Raketenstarthilfe eignen. Das finden auch Lise aus Oslo und ihr frecher kleiner Nachbar Bulle. Und wären da nicht die fiesen Zwillinge Truls und Trym die dem Doktor das Pulver abspenstig machen wollen, wäre die Geschichte nur halb so spannend. Und am Ende kommt alles anders als man denkt…
Wer also auf lustige & skurrile Geschichten steht und sich beim Thema “Pupsen” scheckig lachen kann für den ist Doktor Proktors Pupspulver genau das Richtige…
Und hier ein kleiner Einblick ins Buch:
Als Lise zum ersten Mal Bulle begegnet, ahnt sie noch nicht wie aufregend der winzigkleine Junge mit den feuerroten Haaren ihr Leben gestalten wird. Mit ihm zusammen macht sie die Bekanntschaft von Doktor Proktor, seineszeichens Erfinder und verrückter Professor. Durch Zufall hat er ein Pupspulver entwickelt, das eigentlich ein Mittel gegen Heuschnupfen werden sollte. Aber was macht man mit sowas? Bulle hat da bald schon Ideen, z. B. es als Antriebsmittel an die NASA zu verkaufen oder in abgeschwächter Form zum Königssalut am norwegischen Nationalfeiertag zu benutzen. Bald schon können sich der Professor und die beiden Kinder vor der Nachfrage kaum retten. Kein Wunder, dass die gemeinen Zwillinge Truls und Trym bald schon alles daransetzen, in Besitz des Pulvers zu kommen.

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